{"id":691,"date":"2018-12-01T11:25:00","date_gmt":"2018-12-01T10:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/foerderkreis-gw.de\/?p=691"},"modified":"2026-02-09T11:09:37","modified_gmt":"2026-02-09T10:09:37","slug":"vortraege-zu-aktuellen-technologieentwicklungen-verdeutlicheningenieurfachlichesportfolio-derthm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/foerderkreis-gw.de\/?p=691","title":{"rendered":"Vortr\u00e4ge zu aktuellen Technologieentwicklungen verdeutlichen ingenieurfachliches Portfolio der THM"},"content":{"rendered":"\n<p>Die traditionelle Barbaratagung an der THM in Friedberg verdeutlichte auch in diesem Jahr die Bedeutung von Entwicklungen und Fortschritte f\u00fcr die fertigungs- und werkstoffzentrierte Industrie. Ehemalige Studierende der Physikalischen Technik und weitere Referenten berichteten \u00fcber neue Entwicklungen in der Anwendung von Laser- und Fasertechnik sowie in der Gie\u00dfereitechnik. Dar\u00fcber hinaus wurden wichtige Aspekte zur Genehmigungspraxis erl\u00e4utert und in einem historischen Vortrag die Verbindung von Kunst und Eisenguss verdeutlicht. Somit konnten die ca. 90 Tagungsteilnehmer sich \u00fcber neueste Entwicklungen und spezielle Themen zu High Tech Gebieten informieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Erstmalig waren alle Referenten der diesj\u00e4hrigen Barbaratagung Absolventen oder aktuelle bzw. ehemalige Mitarbeiter der Technischen Hochschule Mittelhessen bzw. ehemaligen Fachhochschule Gie\u00dfen-Friedberg.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Referent, Herr Raithel, ein ehemaliger Studierender der Physikalischen Technik, berichtete \u00fcber neue optische Fasern f\u00fcr kurzwellige Strahlung sowie deren Einsatzm\u00f6glichkeiten in der Analytik und Verfahrenstechnik. \u00dcber die fachlichen Inhalte hinaus wurde in dem Vortrag verdeutlicht, dass eine direkte berufliche Entwicklung aus dem Studium (Bachelor und Master) \u00fcber die TransMIT GmbH in ein High-Tech Unternehmen der (medizinischen) Analytik, WPI Germany \/ Friedberg, m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die fachlichen und pers\u00f6nlichen Entwicklungsm\u00f6glichkeiten, die ein Studium an der ehemaligen Fachhochschule Gie\u00dfen-Friedberg bietet, wurden anschlie\u00dfen von Dr.<br>Belz, einem ehemaligen Studierenden der Elektrotechnik, vorgestellt. \u00dcber seine Promotion im Fachgebiet optische Fasern in Kooperation mit der City University London arbeitete Dr.<br>Belz anschlie\u00dfend in Sarasota\/Florida beim Unternehmen WPI auf dem Gebiet der faseroptischen Sensorik. Dort wirkte er u. a. in verschiedenen Projekten der NASA mit, bevor er vor wenigen Jahren im Auftrag des Unternehmens wieder nach Deutschland zur\u00fcckkehrte, um dort Forschungsaktivit\u00e4ten aufzubauen. Die fachliche Kompetenz zur Faseroptik legte es nahe, die Aktivit\u00e4ten in Friedberg anzusiedeln. Die damit einhergehende Vertiefung der Kooperation mit der THM f\u00fchrte schlie\u00dflich zu einer Verlegung des Gesch\u00e4ftsfeldes von WPI Germany von Berlin nach Friedberg.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss an die Vortr\u00e4ge zur Entwicklung und Anwendung optischer Fasersysteme stellte Prof. Dr. Behler von der THM an Hand verschiedener industrieller Forschungsprojekte den Einfluss von Strahlkenngr\u00f6\u00dfen in der Materialbearbeitung mit Lasern vor. Hierbei verdeutlichte er die Zusammenh\u00e4nge in der Mikrobearbeitung am Beispiel des D\u00fcnnschichtbeschriftens von Kinofilmen und in der Makrobearbeitung insbesondere am Beispiel des Hochgeschwindigkeitsschwei\u00dfens von Stahl.<\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chste Referentin, Frau Ohlmeyer, studierte Physikalische Technik an der<br>THM und befasst sich im Rahmen eines Forschungsvorhabens in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Behler aktuell mit der Entwicklung des Auftragschwei\u00dfprozesses mit gepulster Laserstrahlung f\u00fcr rissempfindliche Werkstoffe und Anwendungen in der Feinwerktechnik. Die Erkenntnisse flie\u00dfen zuk\u00fcnftig in die Optimierung von Anwendungen im Bereich der Werkzeugreparatur oder -modifikation ein.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Nachmittagssession der Tagung, die sich im Schwerpunkt mit gie\u00dfereitechnischen Fragen befasst, stellte zun\u00e4chst Herr Gr\u00fcnewald, ein Ehemaliger der Studienrichtung Gie\u00dferei- und Werkstofftechnik, neue Ans\u00e4tze zu Additiven vor, die zu verbesserten Ergebnissen beim Gie\u00dfen komplexer Komponenten f\u00fchren. Bspw. werden sog. Blattrippen vermieden oder deutlich reduziert, wodurch die Nacharbeit von Komponenten vermindert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Herr Lorenz, ein Ehemaliger der Studienrichtung Elektrotechnik, ist bei der<br>WESO Aurorah\u00fctte im Bereich technische IT und Qualit\u00e4tsmanagement t\u00e4tig. Er verdeutlichte die erheblichen wirtschaftlichen und technischen Potenziale, die sich durch digitales St\u00f6rzeitenmanagement in der Gie\u00dferei ergeben. Hierbei wurde verdeutlicht, dass auch in dieser Branche ein starker Bezug zu Industrie 4.0 besteht und z. T. erste Ans\u00e4tze hier bereits implementiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Genehmigung und \u00dcberwachung<br>gie\u00dftechnischer Anlagen aus umweltbezogener Perspektive berichtete Herr Hartmann vom Regierungspr\u00e4sidium Gie\u00dfen. Herr Hartmann war Studierender des Studiengangs Umwelt- und Qualit\u00e4tsmanagement und hat sich innerhalb seines Aufgabengebietes intensiv mit den Technologien und deren umweltbezogener Wirkungen aus umweltbezogener Sicht befasst. In diesem Bereich wird insbesondere die erforderliche Balance zwischen umwelt- und gesellschaftlichen Interessen und den Unternehmen, die entsprechende Anlagen installieren oder betreiben, gesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Abschluss der diesj\u00e4hrigen Barbaratagung bildete ein Vortrag von Prof. Dr.<br>Burger, ehemaliger Rektor der Fachhochschule Gie\u00dfen-Friedberg und anschlie\u00dfend in leitender Funktion bei Viessmann t\u00e4tig. Prof. Dr. Burger stellte u. a. an Hand von Aufnahmen historischer Ofenplatten die Verbindung von k\u00fcnstlerischem Eisenguss und dem Maler Lucas Cranach d. \u00c4. (1472 \u2013 1553) her. Besonders ging Prof. Dr. Burger hierbei auf die k\u00fcnstlerischen F\u00e4higkeiten des Formenschneiders Philipp Soldan (1500 \u2013 1569), der Motive von Lucas Cranach d. \u00c4. detailgetreu in Eisenguss umsetzte. Auch nach 500 Jahren k\u00f6nnen die besonderen F\u00e4higkeiten von Philipp Soldan und die hohe Qualit\u00e4t der Gussplatten bewundert werden, u. a. in Marburg oder Frankenberg (Philipp Soldan Stadt).<br>Prof. Dr. Klaus Behler, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des F\u00f6rdervereins Gie\u00dferei- und Werkstofftechnik Friedberg e. V., fasste die Tagung in Verbindung mit einem Dank an die Referenten zusammen und stellte fest, dass Absolventinnen und Absolventen der THM hervorragende beruflichen Entwicklungsm\u00f6glichkeiten haben und diese auch konsequent nutzen. Die vielf\u00e4ltigen T\u00e4tigkeiten der Ehemaligen insbesondere auch in Arbeitsgebieten und Branchen, die nicht in direkter Verbindung zu einzelnen Studieng\u00e4ngen stehen, zeigen, dass eine st\u00e4rkere Vernetzung von Studienfeldern und iinhalten die Karrierem\u00f6glichkeiten verbessern und die Position der THM zur praxisnahen akademischen Ausbildung verbessern w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/foerderkreis-gw.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/181130_Gruppe_IMG_0029_klein-1024x683.jpg\" alt=\"Vortragsdiskussion (Foto: K. 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